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Handlungsfähigkeit In Der Corona-Krise Stärken

Handlungsfähigkeit in der Corona-Krise stärken

Hinschauen, auch wenn es unangenehm ist

Es fing morgens an mit der Telefonkonferenz. Die aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Lage beschäftigt mich auch als Aufsichtsrätin im Verein. Ungewissheit, wie es sich entwickelt und welche weiteren Auswüchse die aktuelle Lage annimmt.

Die Kinder freuen sich auf 5 Wochen schulfrei. Drei zusätzliche Wochen frei, da die Schule ab Montag aufgrund einer staatlichen Anordnung geschlossen wird. Ich stelle die Verhältnismäßigkeiten der Anordnungen in Frage. Nehme die enorme gesellschaftliche Dynamik wahr und verschiedene Reaktionen von Menschen darauf. Empörung über Hamsterkäufe, das Gefühl von Überforderung und Ohnmacht. Inzwischen betrifft es jeden im Alltag. Und es hat einen intensiven Zusammenhang zu vielen existenziellen Themen. Ich möchte hinschauen, auch wenn es unangenehm ist.

Neurographik – Transformation mit zeichnerischem, kreativem Ansatz

Seit Januar belege ich den Neurographik – Trainerkurs. Die Neurographik ist eine kreative Transformationsmethode, mit der man Blockaden lösend und ressourcenorientiert arbeiten kann. Mit der leicht erlernbaren Zeichenmethode werden mit dem Zeichnen ganz nach dem Motto „Wie Innen, so außen“ neuronale Netze im Gehirn neu geknüpft. Die Neurographik ist für klein und groß, jung und alt einfach anzuwenden. Sie ist ein starkes Werkzeug zur Selbsterforschung und zur Lebensgestaltung, für mehr Liebe, Lebendigkeit und Lebensfreude.

Das Bild „Handlungsfähigkeit in der Krise stärken“

Das Bild hat das Thema „Handlungsfähigkeit in der Krise stärken“. Nicht nur für mich. Es ist ein globales Thema. Das Bild erzählt eine Geschichte. Im malen entfaltet sich der Prozess. Im Inneren und auf dem Papier.

Dreiecke entstehen. Viel Energie, darunter schlummern Wut und Schmerz. Der Wunsch nach Kampf taucht auf, das Übel an der Wurzel packen, koste es, was es wolle. Ich nehme wahr, dass es ein Eingebettetsein in die Liebe braucht. Nicht Kampf, sondern Begegnung auf Augenhöhe. Sich der Massendynamik entziehen können und neue Wege gehen: persönliche Selbstermächtigung eines jeden und dadurch entsteht die globale Selbstermächtigung.

Ein gleichschenkliges Dreieck in der Mitte zieht meine Aufmerksamkeit. Es ist wichtig – hat etwas mit Würde zu tun. Mit Unantastbarkeit. Das, was heil ist, das was da ist. Ich möchte es deutlicher sichtbar machen und zeichne dafür einen Kreis in diesem Dreieck. Es ist da, es ist stark und weich, unzerstörbar, nicht manipulierbar. Es IST einfach. Boden unter den Füßen, Stabilisierung.

Es berührt mich, diese Kraft zu sehen. Es ist getragen in dem gleichschenkligen Dreieck. Es braucht eigentlich keinen Schutz, denn es ist größer als das Leben. Aber es ist gut, in der Materie umschlossen zu sein, eine Form zu haben, damit es wirken kann.

Es gibt ein sehr großes Dreieck, es ist nicht vollständig auf dem Papier. Für mich ist es die Lebenskraft. Verbunden mit der Tiefe der Erde, Mutter Erde.

Ein anderes Dreieck erregt meine Aufmerksamkeit. Es ist das große auf der rechten Seite mit der Spitze nach unten. Es wirkt wie ein Angriff. Es läuft direkt durch das Unantastbare hindurch. Wie ein Keil in Richtung Erde. Hinschauen, sehen, erkennen, die Welle an Aufgewühltsein durch mich hindurch lassen. Es gehört dazu.

Ich binde es ein mit den Linien. Ich kann es nicht ändern, es ist da. Aber es kann Teil werden und ich kann seine eigene Dynamik im Herzen erkennen. Was geschieht, wenn der Schmerz da sein darf?

Ich lade energetische Helfer ein. Unten entsteht ein weiteres Kreissegment. Schutzschild an der unteren Spitze des Dreiecks. Langsamer werden. Nochmal ein Schutzschild. Jetzt hält es. Die Dynamik geht nicht weiter. Innehalten. Verbinden des Aggressors mit der Liebe. Linien entstehen. Ein Netz aus Verbindung. Durch das Herz fließen lassen. Das Unantastbare erfahrbar machen. Einladen zur Verbindung. Tiefer Verbindung.

Anruf von Sonja Martha. Sie möchte ein Feedback zu einem Tagesseminar, welches sie am 28.3. in Hamburg gibt – „Die Corona-Krise als Chance für Bewusstheit nutzen“. Wir tauschen uns über den Ankündigungstext aus. Es passt gut in den Prozess meines Bildes – Selbstermächtigung stärken – jedeR ist Teil des Ganzen und eingeladen.

Durch das Hinschauen werden unbewusste Dynamiken deutlicher. Das Begegnen und Erkennen entspannt das eigene System. Dadurch wird Kraft frei, losgelöst von kollektiven Mustern des Ignorierens oder der Ohnmacht. Diese Kraft kann nun in eine freie Handlung fließen. Selbstermächtigung geschieht.

Kraft fließt nun auch auf dem Bild. Die kommt von unten, aus der Erde, aus der Liebe.

Ich muss noch ein Blatt an der Unterkante des Blattes anlegen – dort geschieht viel. Ressourcen, Kraft, Unterstützung. Ich möchte es gern sehen.

Ein ganz großer Kreis entsteht – die Erde. Darin noch ein kleinerer Kreis. Er hat auch etwas mit Unantastbarkeit zu tun. Die Unantastbarkeit der Erde? Beide Kreise sind getragen von einem Strom aus der Tiefe. Lebensfluss, göttlicher Fluss, Getragensein, komme, was wolle. Die Energie von oben aus dem aggressiven Dreieck prallt am inneren Kreis ab und verschwindet in der Tiefe. Wird transformiert, kehrt zum Ursprung zurück und steht dem Leben wieder frisch zur Verfügung.

Mein Joker – das 9. Dreieck: es entsteht vor meinem inneren Auge. Es hat zu tun mit Aufrichtung. Aufrichtigkeit. Aufgerichtet sein. Klarheit, Kompromisslosigkeit aus der Weichheit. Schwert. Kraft, Angebundensein. Es steht gerade und klar im Bild und verbindet, richtet aus.

Einbinden des Dreiecks. Es fängt an zu fließen. Aus der Unterkante des großen Dreiecks bilden sich Wurzeln. Erst fließen sie nur von links unten nach rechts oben, dann auch von rechts unten nach links oben. Stabilität.

Beim Zeichnen der Wurzeln in der Tiefe spüre ich die Vibration du Bewegung im Gehirn. Dieses mal recht weit hinten, eine unvertraute Region. Ich spüre, wie sich Dinge neu vernetzen. Weitergehen, Ressourcen nutzen. Der Weg zeigt sich beim Gehen.

Einbinden des Dreiecks. Es fängt an zu fließen. Aus der Unterkante des großen Dreiecks bilden sich Wurzeln. Es entsteht noch mehr Stabilität aus der Tiefe.

Beim Zeichnen der Wurzeln in der Tiefe spüre ich die Vibration du Bewegung im Gehirn. Dieses mal recht weit hinten, eine unvertraute Region. Ich spüre, wie sich Dinge neu vernetzen. Weitergehen, Ressourcen nutzen. Der Weg zeigt sich beim Gehen.

Gedanken schießen durch den Kopf: Ich möchte diesen Bericht als Blogartikel veröffentlichen. Ich möchte die Neurographik mit dem inneren Prozess noch mehr verknüpfen, noch tiefer einlassen. Die Prozesshaftigkeit zeigen und ermutigen zur eigenen Anwendung, mit der tiefen Selbsterfahrung und Reflektion. Ermächtigung erfahren. Darüber sprechen. Zeigen, den Prozess zeigen, mich zeigen. Kollektive Ermächtigung unterstützen: in Liebe, im Miteinander, in Begegnung, im Hinsehen, im Umgehen mit den inneren Abgründen. Im Lernen, den Gefühlen tiefer zu begegnen und Selbstheilung zu unterstützen. Selbsterfahrung und Transformation auf tiefer Ebene begleiten. Das Zeichnen als Unterstützung, Sichtbarmachung. Die Erforschung des inneres Raumes mit den anderen Methoden, mit denen ich seit 7 Jahren intensiv arbeite.

Auf dem Bild öffnet sich eine Kraft aus der Tiefe. Sehr tief. Sie durchströmt das Unantastbare der Erde und nutzt die Öffnung nach oben und fließt durch das Unantastbare des Menschen, raus aus dem oberen Bildrand. Dort gab es bisher noch keine Linie. Etwas öffnet sich gewaltig. Nutzt die bestehende Dynamik für eine tiefgreifende Transformation. Mit dem Strömen nach oben öffnet sich das Feld. Nun strömt es auch von oben nach unten. Unterstützung von oben. Dadurch gesellen sich Freude und Leichtigkeit dazu. Das tut gut in dem intensiven Prozess.

Die Komposition ist fertig.

Nun kommen die Farben. Zuerst die Erde – grün und blau. Dann der Strom, der alles erfasst. Gelb, leuchtend, orange, erdend, rot, das Feuer und violett – die Transformationskraft, die aufsteigt.

Aufsteigendes Blau – Wasser, das aufsteigt, Geysir, Brandung, brodelnd. Zur Klarheit führend.

Das rote Dreieck. Es bringt in seiner Zentriertheit sowohl Stabilität als auch eine ruhige unausweichliche Dynamik Kraft, die fließt. Wurzeln in der Fülle der Regenbogenfarben. Die Energie öffnet sich weiter nach oben und die Unterstützung von oben fließt stärker. Angebunden sein. Wachstum und Öffnung des Unantastbaren weiter nach oben. Entfaltung. Das lila Dreieck steht für die individuelle Transformation, das große hellgrüne Dreieck für die Lebenskraft. Stück für Stück entfaltet sich die Kraft der Farben.

Ein tiefer Prozess, ein kraftvolles Bild ist entstanden.

Vorbereitend zum Onlinekurs den ich gemeinsam mit Sonja Martha plane.

Wir möchten jedem anbieten, die Corona-Krise für Bewusstheitsarbeit zu nutzen, um die Handlungsfähigkeit zu stärken. Der Bedarf ist da – für jeden einzelnen und für uns als Menschheit. Nutzen wir diesen Anlass für die Bewegung in Richtung Wahrheit, Liebe und Selbstermächtigung. Darauf freue ich mich.

Hier nochmal alle Bilder auf einen Blick

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Tages-Seminar am 28. März 2020 in Hamburg: „Corona als Chance zur Bewusstheit nutzen!“ mit Sonja Martha Ritthoff

In Krisenzeiten wie diesen sind wir täglich sehr vielen Triggern ausgesetzt : durch Medien, Massendynamik, Veränderungen von außen und Einschränkungen. Krisenzeiten tragen auch große Transformationskraft in sich! Deshalb lohnt es sich, unsere inneren Reaktionsmuster auf diese Trigger zu erforschen, denn sie binden viel Energie! Sie sind meist blinde Flecken in unserer Bewusstheit und beeinflussen unser Handeln. Bringst du Bewusstheit in deine bisher gut getarnten Reaktionsmuster, löst sich die hier gebundene Energie und dein System kann sich
entspannen. So fließt Lebenskraft in deine Handlungsfreiheit und du gewinnst an Wahlmöglichkeiten. Von Moment zu Moment.
In diesem Tages-Seminar nehmen wir uns Zeit, unsere Reaktionsmuster zu erforschen und bringen somit Licht ins Dunkel.

Das Seminar findet in einer kleinen Gruppe statt.

Samstag, 28. März, 10 – 19 Uhr
Arnoldstraße 7, 22765 Hamburg Altona (5 Min. vom Bhf-Altona)
Kosten: 80,-
Info, Leitung und Anmeldung: Sonja Martha Ritthoff
sonjamartharitthoff@gmx.de
Tel: 040 70382220

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